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Kerzenständer, der Lichtspender ohne elektrischen Strom. So reduziert kann Beleuchtung sein mit antiken Kerzenständern

Kerzenständer antik – wie erkennt man antike Kerzenleuchter?

Kerzenständer waren in früheren Zeiten nicht nur Nutzgegenstände, sondern auch Prestigeobjekte. Man nutzte die Gelegenheit seinen Wohlstand zur Schau zu stellen, indem man silberne oder vergoldete Kerzenständer auf den Tisch stellte. Freilich dienten solche Objekte aus massivem Edelmetall auch als Geldreserve. Bestecke und Kerzenständer aus Silber konnten bei Liquiditätsengpässen versetzt, oder gar heimlich eingeschmolzen und die kleinen Barren quasi in der Hosentasche mitgeführt werden. Doch woran erkennt man ob ein Kerzenleuchter antik ist? Gefertigt wurden die Kerzenständer aus vergangenen Zeiten aus Eisen, Messing, Silber und Porzellan. Auch Vergoldungen waren üblich. Diese Materialien verraten nicht ohne weiteres ihr Alter. Metallurgische Untersuchungen sind sehr kostspielig und dienen lediglich zur Abgrenzung.

Antike Kerzenständer sind an Verarbeitungstechnik zu erkennen

Dem Liebhaber und Sammler bleibt vor allem der Vergleich. Unabdingbar ist es Stil und Verarbeitungstechniken der jeweiligen Epoche zu kennen und zu erkennen, um ein Stück zu klassifizieren. Das Dekor eines Kerzenständers weist also meist auf dem Entstehungszeitpunkt hin. Marken und Punzen sind Hinweise auf Hersteller und Produktionsstätten. Natürlich können diese auch gefälscht werden, was sich bei hochpreisigen Objekten allemal lohnt. Das private Studium alter Verarbeitungstechniken und Stile sollte also nicht gescheut werden. Besuche von Antiquitäten Messen, Börsen, Sammlertreffen, Auktionen und Handelshäusern helfen das Auge und persönliches Gespür zu schulen. Zumindest jedoch lässt sich die Echtheit von Silber und Gold testen, so dass immerhin hierbei Sicherheit entsteht.