Archiv der Kategorie: Kronleuchter

Kronleuchter die Zierde eines modernen Raumes. Einrichtung antik Kronleuchter für zeitlose Raumgestaltung.

Kronleuchter Kristall – Der Glanz der Belle Epoche

Es gibt heute so viele unterschiedliche Einrichtungsstile wie niemals zuvor. Die Trends reichen von nüchtern-minimalistisch bis zu üppig-barock. Außerdem werden Muster aufgebrochen, allzu strenge Vorgaben durch einen Stilmix gemildert. Wem die klare, geometrische Formensprache des Purismus zu abstrakt ist, freut sich über florale Designs, mondäne Kronleuchter aus Kristall und die neue Liebe zur Renaissance.

Kronleuchter Kristall – perfekte Ergänzung für jede Räumlichkeit

Kommoden, Stühle und Schränke stehen auf geschwungenen Beinen, wirken massig und zugleich verspielt durch viele aufgesetzte Ornamente. Das Spiel der Gegensätze war typisch für die Renaissance, perfekt ergänzt man diesen Stil mit einem aufwendigen Kronleuchter Kristall. Das Licht wird in meisterlich geschliffenen einzelnen Glasprismen gebrochen. Dieser Effekt verwandelt jeden Raum in einen luxuriösen Palastsaal. Von Mund geblasenes Glas aus Murano hat natürlich seinen Preis und seinen Wert. Antike Stücke weisen diese unnachahmliche Patina auf, die einen Kronleuchter Kristall zu einem wertvollen Kunstobjekt machen.

Verschiedenste Stilrichtungen

Die klassischen Maria Teresa, Empire oder Jugendstil Kronleuchter aus Kristall sind eine perfekte Ergänzung zum modernen Schwarz-Weiß-Stil. Aber auch Holzmöbel im Vintage-Look erstrahlen durch die funkelnde Beleuchtung eines Lüsters in apartem Schick. Anmutige Sitzmöbel mit Brokatstoff bezogen, eine Chaiselongue mit Gobelinstoff oder eine Sitzbank mit den wunderschönen Designs der Art nouveau Zeit lassen die glamourösen Epochen mächtiger Adelshäuser wiederauferstehen. Florale Muster im Stil eines William Morris sind adäquate Partner eines grazilen Kronleuchter Kristall.

Die Zierde des Altbau – der Kronleuchter antik

Als Kronleuchter bezeichnet man weitläufig einen von der Decke hängenden, meist mehrarmigen Träger von Beleuchtungskörpern wie Glühbirnen oder Kerzen. Früher auch als Lüster bezeichnet, hing der Kronleuchter meist in großen Sälen oder Räumen. Aus Metall wie Messing, Bronze oder Silber gefertigt war er oft mit lichtbrechendem Dekor wie Kristall verziert. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts war der Kronleuchter auch ein Stilelement im Wohnzimmer einer gutbürgerlichen Stube. Noch in den 60er und 70er Jahren waren Kronleuchter mit geschwungenen Armen aus Messing oder Bronze mit Kerzenhaltern für Glühbirnen üblich – was aber nicht bedeutet, dass sie nicht eindrucksvoll und wirklich zeittypisch sind wie man z.B. hier oder hier sehen kann..

Kronleuchter antik – hohe Decken und Altbau laden zum Kauf eines antiken Kronleuchters ein

Auch heute noch produziert man Kronleuchter unter Verwendung von Silber und Kristall, doch nicht einmal Objekte von Swarowski bestehen stilistisch gegen antike Kronleuchter. Lediglich Kronleuchter aus dem Kunstgewerbe, die ab sechsstelligen Summen aufwärts produziert werden, werten prunkvolle Säle oder Hallen auf. Für die hohen Decken eines Altbaus wie geschaffen sind zahlreiche, noch verfügbare antike Kronleuchter. Kombiniert mit alten Möbeln erschaffen sie eine perfekte Wohnatmosphäre. Der authentische Stil, als auch die Verarbeitung und das Material verströmen einen unverkennbaren Charme. Die Preise für antike Kronleuchter sind erfreulicherweise moderat und liegen meist schon auf einer Höhe mit denen der modernen Stücke. Ausnahmen sind große, kunsthandwerkliche aus überaus kostbaren Materialien geschaffene Kronleuchter. Diese Beleuchtungskörper gehören jedoch allemal in Säle exklusiver Hotels oder pompöser Villen.

Leuchten Klassiker des Altertums – die Reifenkrone

Bei der Reifenkrone handelt es sich um den Vorläufer des klassischen Kronleuchters. Seinen Namen verdankt er der Nachempfindung der mittelalterlichen gleichnamigen Krone. Diese bestand aus einem das Haupt umschließenden Reif aus Gold, dem später die Zacken hinzugefügt wurden. Der Leuchter Reifenkrone bestand also aus einem Reif, einem Ring aus Metall, sei es Eisen, Bronze oder Messing. Darauf aufgesetzt wurden Öllichter oder Kerzen. In der Regel verfügt die Reifenkrone über einen imposanten Durchmesser von mehreren Metern und wurde mit starken Ketten an der Decke fixiert. Zum Entzünden der Lampe konnte er daran auch herabgelassen werden. Aufgrund der Größe diente die Reifenkrone zweifelsfrei der Beleuchtung großer Räume mit hohen Decken.

Deutschlands bekannteste Reifenkrone befindet sich im Hildesheimer Dom

Die zweckmäßige und Gewicht sparende Reifenform entwickelte sich aus einem Deckenleuchter in Beckenform, deren bekanntestes Fundstück auf das 5. Jahrhundert nach Christus zu datieren ist und in Camucia bei Cortona gefunden wurde. Die Reifenform hielt sich bis ins hohe Mittelalter. Berühmt ist der nach Bischof Hezilo benannte Heziloleuchter im Hildesheimer Dom. Er stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist aus vergoldetem Messing gefertigt, mit lateinischen Inschriften verziert und mit 72 quadratischen Zinnen besetzt, welche als Kerzenhalter fungieren. Der Durchmesser beträgt stolze 6 Meter. Der Heziloleuchter steht als Beispiel für die prächtigen Reifenkronen in sakralen Prunkbauten und herrschaftlichen Sälen des frühen Mittelalters, doch sind viele Reifenkronen dieser Zeit erhalten. Wenig Beachtung fanden bisher die kleineren Ausführungen, welche auch an Metallstäben anstelle von Ketten fixiert wurden, und in kleineren Räumen als auch bürgerlichen Stuben Licht spendeten.

Schaftleuchter – Lichtspender des Mittelalters

Der Schaftleuchter gehört in die Gruppe der so genannten Lampenschälchen, welche im Mittelalter meist zur Aufnahme der kostengünstigen Talg- oder Öllichter diente. Frühste Lampenschälchen sind ab 1250 im deutschen Raum belegt. Klassifiziert werden sie als Keramikarbeiten und Leuchten. Aus archäologischen Grabungen wurde zahlreiche Schaftleuchter geborgen, und fanden in wissenschaftlicher Arbeiten, meist über altertümliche Keramikarbeiten Beachtung.

Schaftleuchter sind Lampenschälchen, welche über einen langen, hohlen Fuß in gedrehter Form verfügen als auch einem geräumigen Henkel an der Schale, so dass der Leuchter bequem gegriffen werden kann. Die Physiognomie des Schaftleuchters erinnert ein wenig an eine Karaffe oder Vase. Die Funktionsweise des Schaftleuchters ist wie die eines Lampenschälchens. In der Schale schwimmt ein meist tierisches Fett als Brennstoff. Darin steckt womöglich seitlich fixiert der Docht. Ein wohl barockes Bamberger Fundstück weist die Besonderheit eines Tubus am Henkelansatz auf. Dieser diente offenbar der Aufnahme eines Ersatzdochtes.

Schaftleuchter Fund im bayerischen Kloster Thierhaupten

Die Gestaltung der Schaftleuchters verändert sich bis in die Neuzeit kaum. Ein Gewölbefund aus der Barockzeit im Kloster Thierhaupten belegt dies durch eine hohe Anzahl glasierter Stücke. Im 19. Jahrhundert entstanden aus dem Schaftleuchter aufwändige Ausführungen in Messing, welche aber der Aufnahme von Kerzen dienen. Auch heute noch erinnert so mancher aktueller Kerzenhalter an den mittelalterlichen Schaftleuchter.

Kristall Kronleuchter – welche Kristalle wurden für Kristallkronleuchter benutzt?

Der Kristall Kronleuchter bringt den Charme glanzvoller Epochen in private Wohnräume, Grandhotels, aber auch in Kanzleien und Agenturen. Die glitzernden Kristalle ergeben faszinierende Lichteffekte und verleihen den Räumen eine noble Eleganz. Die Kristall Kronleuchter sind als Antiquitäten, Restaurierungen, antike Nachbildungen sowie als modern-schlichte Kreationen erhältlich. Als Antiquität werden Gegenstände (Kunst oder Kunsthandwerk) mit Sammlerwert (z.B. alte Bücher, Vasen, Leuchten) verschiedener Stilrichtungen bezeichnet, die ca. um die einhundert Jahre alt sind. Es gibt aber auch wunderschöne detailgetreue Nachbildungen der sechs- und mehrflammigen Kristall Kronleuchter. Die zumeist geschliffenen Kristalle können aus echtem Bleikristall, mundgeblasenem Muranoglas und mit Strass-Elementen kombiniert sein.

Der Kristall Kronleuchter – ein Fest für die Augen

Als Bleikristallglas wird eine Sorte Glas bezeichnet, bei der Bleioxid das zuvor verwendete Calciumoxid ersetzt. Um als echtes Bleikristall zu gelten, muss der Anteil an Bleioxid mindestens 24 Prozent betragen. Geschliffenes Bleiglas ist auch unter der Bezeichnung Bleikristall im Handel. Ein weiteres besonderes Bleiglas ist der, als „Strass“ bezeichnete, Edelsteinersatz. Wie edel diese Strass-Kristalle wirken können, zeigen z.B. die Swarovski-Strass-Elemente. Für Anhänger des Echten gibt es eine große Auswahl an Kristall Kronleuchtern mit hochwertigem handgeschliffenen Echt-Bleikristallglas. Sehr repräsentativ ist auch ein restaurierter, venezianischer Kronleuchter, dessen geschliffene Kristallstücke auch die Augen funkeln lassen. Desweitern gibt es zahlreiche Kristall Kronleuchter in verschiedenen Größen im Barockstil.

Die edlen Einrichtungselemente wollen gepflegt sein

Auch die Bewohner moderner Einrichtungen müssen nicht auf die besondere Ausstrahlung verzichten, die von Kristall Kronleuchtern ausgeht. Designer haben qualitativ hochwertige Varianten kreiert, die in ihrer schlichten Eleganz gut in ein modernes Wohnambiente integriert werden können. Das Besondere an antiken Kristall Kronleuchtern (Antiquität) ist, dass sie sehr selten und von hoher handwerklicher Qualität sind. So schön die Kristall Kronleuchter sind, eine sorgfältige Reinigung gehört dazu. Diese kann mit antistatischen Staubwedel, Mikrofasertuch oder in großflächigem Abspritzen mit Glasreinigerlösung bestehen. Die Pflege dieser „Glanzstücke“ ist nicht zu vernachlässigen, sonst büßen sie einiges ihrer Schönheit ein.