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Antike Lampen und Leuchten – diese Lichtspender gelten als antike Lampe oder Leuchte

Orientalische Lampen – wie sehen orientalische Lampen aus?

Orientalische Lampen sind in letzter Zeit groß in Mode gekommen, so dass sich derjenige, der einem solchen Einrichtungstrend folgen möchte auch gerne die Frage stellt: Was genau macht eigentlich eine orientalische Lampe orientalisch? Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, schließlich gibt es gibt diese Leuchten in verschiedenen Ausführungen, d.h. z.B. als Hängelampe, Deckenleuchte, Laterne, Wandlampe und in letzter Zeit auch als orientalische Stehlampe.

Klassische orientalische Lampe

Die klassische orientalische Lampe, wie sie auch in Moscheen und Palästen zu finden ist, besteht aus Messing, Milch-, bzw. Buntglas. Das Messing ist oft kunstvoll zu filigranen Mustern, die an feinste Spitze erinnern, verarbeitet, so dass bei eingeschalteter Lampe ein wunderbares Muster an der Wand entsteht. Eingesetzte Buntglasscheiben lockern das Metalldekor etwas auf.
Neben Metall wird auch Eisen, oft in Edelrost-Optik (Patina), zu dekorativen Lampen oder Leuchten verarbeitet. Auch hier werden in das Eisen geometrische Formen, die oft an Blütenblätter erinnern, geschnitten, teilweise werden auch dekorative Lochmuster hineingestanzt. Bei diesem Stil wird auf Glas ganz verzichtet, diese Lampen sind nicht unbedingt zum Lesen geeignet, zaubern aber durch die entstehenden Schattenspiele an der Wand eine geheimnisvolle und sehr stimmungsvolle Atmosphäre.

In letzter Zeit in Mode gekommen sind mit Leder bespannte und mit Henna dekorierte Steh- und Nachttischlampen. Hierbei handelt es sich um nicht originär orientalische Leuchten Modelle, sondern um ein relativ modernes Design, das inbesondere bei europäischen oder amerikanischen Touristen großen Anklang gefunden hat. Eisenstäbe werden in die gewünschte Lampenform gebracht und anschließend mit naturbelassenem oder ost in Rottönen gefärbtem Ziegenleder bespannt. Das Leder wird oft mit Ornamenten aus Henna bemalt. Orientalische Lampen können mit Kerzen, aber auch mit Strom betrieben werden.

Stehlampe – antike Stehlampen auf dem Flohmarkt kaufen?

Eine antike Stehlampe zeichnet sich dadurch aus, dass sie durch ihre Machart und einen unverkennbaren Stil einer bestimmten Epoche zuzuordnen ist. Es gibt ausreichend darüber Literatur wie z.B. 1000 Lights: 1878 to Present, welche Stehlampen für bestimmte Zeitspannen innerhalb der Geschichte typisch sind. Natürlich haben diese dann auch je nach Zustand einen oft nicht unerheblichen Wert. Gelegentlich können antike Stehlampen auch auf diversen Flohmärkten erworben werden. Es ist die Frage, ob man sie dort auch kaufen sollte.

Echte antike Stehlampen erkennen ist eher etwas für Fachleute

Wer sich sehr gut mit antiken Stehlampen auskennt, weiß um deren Wert. Er erkennt auch anhand einiger Merkmale, ob es sich tatsächlich um eine antike Stehlampe handelt. Ein solcher Experte kann relativ bedenkenlos eine antike Stehlampe auf dem Flohmarkt erstehen. Sollte er dennoch eine Fälschung kaufen, muss es sich um eine sehr gute Nachmachung handeln. Dies hätte dann auch bei einem anderen Kauf passieren können. Es ist aber fraglich, ob der Verkäufer bei einem Flohmarktkauf zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Wer sich mit antiken Stehlampen weniger gut auskennt, sollte daher jedenfalls davon absehen, auf dem Flohmarkt größere Summen für den Erwerb derselben auszugeben. Das eingesetzte Geld könnte sonst relativ schnell für eine echt unechte Stehlampe investiert worden sein. Wenn es sich um echte Niedrigpreise handelt, ist der Verlust des eingesetzten Geldes natürlich entsprechend weniger schmerzhaft und wenn die Leuchte wirklich gut gefällt, ist es dann fast auch nicht mehr so wichtig ob sie antik ist oder nicht. Aber auch für antike Stehlampen gilt: Echte Schätze sind auch beim Flohmarktkauf eher die Ausnahme.

Florentiner Lampe – wie erkennen man Florentiner Lampen?

Florentiner Lampen sind eigentlich perfekte Leuchten für Romantiker und Verspielte. Als besonders dekorative Leuchten schaffen Florentiner Lampen viel Behaglichkeit in Wohnräumen. Ihre grundlegende Gestaltung orientiert sich an den Formen und Mustern der Natur. Sie erinnern an Blumen und Skulpturen und oft zeigen sie einen Farbreichtum der bestechend schön ist. Florentiner Lampen sind echte Kunstwerke aus Handwerkerhand. In edlem Ambiente können sie als Prunkstücke dominieren und faszinieren.

Florentiner Lampe Formen sind so vielfältig wie die Natur

Wer sich auf die Suche nach den Blütenträumen macht, wird bemerken, dass es eine unendliche Vielzahl dieser bezaubernden Lampen gibt. Da kann eine als Tulpe geformte Tischlampe das Leselicht bieten und Farbakzente im Winterlicht geben. Clematisblütenlampen können dunkle Gänge in Gartenarkaden verwandeln und von der Decke kann ein Blütenmeer verzaubern als floraler Kronleuchter.

Vielfältiger Einsatz der Florentiner Lampen an Decke, Wand oder als Stehlampe

Florentiner Leuchten sind als Wandlampen, als Deckenleuchten, als kunstvolle Kronleuchter, als Tisch- und Stehlampen erhältlich. Die Lampenschirme sind in Form und Farbe und Transparenz Blütenblättern nachempfunden. Goldig oder kupfer- und silberfarben sind die Blätter geschmiedet. Auch modernere Florentiner Lampen orientieren sich an den ursprünglichen Kreationen aus Florentiner Handwerksstuben. Damals wie heute werden Blätter und andere Lampenteile handgeschmiedet und vergoldet oder versilbert.

Natürlich sind antike Florentiner Lampen etwas ganz Besonderes. Denn an ihnen haben geniale Kunsthandwerker gearbeitet. Das macht den Charme dieser Lampen aus. Selbst innerhalb klar geformten Wohneinrichtungen können Florentiner Lampen als Einzelstücke luxuriöse bis verspielte Akzente setzen. Durch die Formschönheit und ihre meisterhafte Verarbeitung sind sie Schmuckstücke, die sich in jedes Ambiente einfügen lassen.

Antike Deckenlampe mehr als nur Kronleuchter

„Die gute alte Zeit“ liegt voll im Trend. Nostalgie steht hoch im Kurs. Wer sich eine neue Einrichtung zulegt, kommt an den vielen antik anmutenden Möbelstücken nicht vorbei. Vieles wird heute auf „alt“ gemacht, damit es auch für Normalverdiener erschwinglich ist. Selbstverständlich gibt es sie aber auch noch immer – die echten Antiquitäten. Neben alten Möbelstücken sind auch antike Leuchtmittel erhältlich. Die Auswahl ist groß. So gibt es nostalgische Stehlampen, Nachttischlampen und Deckenlampen. Deckenlampen sind auch heute noch fester Bestandteil einer Wohnungseinrichtung.

Antike Deckenlampe – mehr als nur Kronleuchter

Doch was macht eine antike Deckenlampe aus? Selbstverständlich gibt es antike Deckenlampen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Lampen, deren Leuchtmittel an einem Pendel hängen, aber auch Leuchtmittel, die fest an der Decke montiert sind. Das sind die eigentlichen Deckenlampen. Ihr Aussehen ist davon abhängig, aus welcher Epoche sie stammen.

Ein Beispiel ist der Designstil der zwanziger und dreißiger Jahre. Art Deco wird er genannt und er zeichnet sich durch glatte Formen aus. Die Geschmeidigkeit dieser Formen steht für Kultiviertheit. Sie hinterlassen einen Eindruck von Eleganz. Diese schlichte Eleganz trug dem Zeitalter, in dem die technische Kommunikation immer mehr zunahm, Rechnung. Diese Deckenlampen stehen im genauen Gegensatz zum Jugendstil. Antike Jugendstillampen sind reich an floralen Formen und Elementen. Sie sind nicht gradlinig und klar, man könnte sagen, sie sind eher verschlungen. Sie spiegeln den romantischen Gedanken des Jugendstils wider. Mit einer antiken Deckenlampe im Wohnbereich wird eine besondere Atmosphäre geschaffen.

Was macht eine Lampe antik?

Ist eine alte Lampe antik? Ist sie gar zugleich auch eine wertvolle Antiquität? Ist die Lampe in etwas einhundert Jahre oder sogar älter, kann man tatsächlich von altertümlich bzw. von einer antiken Lampe sprechen.

Lampe antik – als Lampen Herstellung noch Handarbeit war

Damals war eine namenlose Massenproduktion noch nicht verbreitet, und eine Lampe aus jener Zeit weist eine Signatur auf, die ihre Echtheit und ihr Alter bezeugt. Üblich waren auch Seriennummern, die das Herstellungsjahr eingrenzen. Bestes Beispiel dafür ist die Tiffanylampe. Die „Tiffany Glass and Decorating Company“ hat alle Modelle in dieser Art gekennzeichnet. Die Jugendstilepoche ist mit Louis Comfort Tiffany’s Namen untrennbar verbunden. Seine besondere Art, Glasstücke aneinander zu fügen, hat diesen Künstler – die Lampen im Besonderen – berühmt gemacht. Was im 19. Jahrhundert für eine breite Öffentlichkeit gedacht war, wird heute als kunsthandwerkliche Rarität von Liebhabern sehr geschätzt. Wer Freude an dem Design und seinen typischen Motiven hat, der findet eine große Auswahl von Repliken. Sie sind zwar antiken Stils, jedoch keine Antiquität originaler Herkunft. Das ist kein Makel. Edel sind sie dennoch. Glas-Leuchten Hersteller Louis Comfort Tiffany wäre bestimmt glücklich darüber, dass seine Kunst heutzutage noch so hoch im Kurs steht.

Kleine Manufakturen stellten zeitlose Lampen her

Auch Petroleum- und andere Lampen, die einst in kleineren Manufakturen hergestellt wurden, lassen sich meist gut an Hand eingravierter Nummern und Buchstaben ihrer Zeit zuordnen. Hilfreich ist es in jedem Fall, sich Wissen über Stilepochen, deren fließende Übergänge und den entsprechenden technischen Status anzueignen. Sammelleidenschaft ist ohnehin eine Beschäftigung mit spezieller Historie.