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Antike Leuchten und Lampen – diese Beleuchtungen gelten als antike Leuchte bzw. Lampe

Warum antike Lampen jedes Zimmer verschönern

Antike Lampen gehören zu den wenigen Stilmitteln, die in jedes Zimmer passen. Ihr Geheimnis liegt darin, dass sie sich einem vorhandenen Einrichtungsstil ebenso anpassen können, wie auch als besonderes Einzelstück glänzen. Damit verschönern antike Lampen auch eine moderne, minimalistische Linie und bilden ein harmonisches Ganzes mit dem Rest der Einrichtung.

Klassiker antike Lampen

Die besondere Wirkung erklärt sich auch daraus, dass antike Lampen echte Klassiker sind. Häufig wurden mit ihnen ganze Stilrichtungen geprägt, aus denen die heutigen Lampen hervorgegangen sind. So ein Klassiker ist auf seine Art zeitlos und adelt ein Zimmer mit seiner Ausstrahlung. Es ist deswegen gar nicht erforderlich, dass die gesamte Einrichtung dem Stil der Zeit angepasst ist, aus dem die antiken Lampen stammen. Ganz im Gegenteil wirken sie umso besser, wenn sie als Kunstobjekte und Sammlerstücke präsentiert werden.

Keine Massenware

Wer sich für antike Lampen interessiert, wird schnell feststellen, dass ihr Charakter sich von den modernen Beleuchtungseinheiten unterscheidet. Antike Lampen waren nicht einfach nur notwendiger Bestandteil einer Einrichtung. Sie sind keine Massenwaren, sondern mit sehr viel Freude an den Details gefertigt. Damit werden sie zu einem Blickfänger und Sammlerstück. Das Wissen, wie viele Jahre sie bereits erlebt haben, gibt nicht nur ihrem Licht eine besondere Ausstrahlung.

Deckenleuchte aus Messing – passen Messing Deckenleuchten zu Antiquitäten?

Messing war schon zu früheren Zeiten Werkstoff zur Herstellung von Deckenleuchten, Leuchtenhaltern. Kronleuchter, Wandhalter und Kerzenständer wurden in hoher Stückzahl daraus hergestellt. Das Material Messing passt daher sicher vorzüglich zu Antiquitäten. Die patinierte Ausführung wurde erst in jüngerer Zeit begehrt. Vorab wurde Messing genau wie Silber stets auf Hochglanz gehalten. Doch beide Zustände sind kein Stilbruch. Insbesondere da viele antiken Möbel heutzutage nicht mehr mit der ursprünglichen Oberflächenbehandlung aufgearbeitet werden, sondern die natürlichen Farbtöne des Holzes mit Wachs, Lauge oder Öl erhalten bleiben, passt in vielen Fällen patiniertes Messing besser zu den Stücken als solches auf Hochglanz polierte.

Ob antik oder modern, messig Deckenleuchten passen gut zu Antiquitäten

Deckenleuchter oder antike Leuchter aus Messing sind sicher die beste Wahl, da sie ursprünglich zu den Objekten der betreffenden Zeit geschaffen wurden. Leuchter aus den 30er und 40er Jahren bieten eine hervorragende Alternative. Doch auch moderne Leuchtenhalter aus Messing ohne allzu viel modischen Zuspruch oder in nicht gänzlich nüchterner Ausführung sind kombinierbar. Hier sollte von Fall zu Fall entschieden werden, welche Leuchte in den Raum oder zu den Antiquitäten passt. Der aktuelle Leuchtenmarkt bietet eine riesige Auswahl an klassischen Leuchten, Repliken und vielem mehr. Eine sorgfältige Suche lohnt.

Art Deco Leuchte – gibt heute noch Hersteller von Art Deco Leuchten

Mit dem Art-déco-Stil aus Frankreich bezeichnet man eine künstlerische Epoche zwischen den beiden Weltkriegen (1919-1939). Der Art-déco-Stil war nicht von zusammenhängenden und folgerichtigen Gedanken geprägt wie zum Beispiel allein von der Funktionalität, sondern war eine Mischung verschiedener Einzelheiten, der alle Bereiche der Innenausstattung, so auch den der Beleuchtung einbezog. Allen gemein blieb eine strikte geometrische Form, manchmal etwas aufgelockert durch florale Elemente. Allerdings kam der Funktionalität schon eine besondere Bedeutung zu, doch sollte sie bei der Beleuchtung für verschiedene Wohn- und Arbeitssituationen angemessen sein. So wurden nach oben strahlende Stehleuchte oder Wandleuchten geschaffen, die ein indirektes Licht wiedergaben.

Art Deco Leuchten fehlt klares Stilmerkmal – Hersteller von Art-Deco Leuchten gibt es natürlich heute noch

Die moderne Gesellschaft bestimmte von nun an mit all ihren technischen, wirtschaftlichen und sozialen Neuerungen das alltägliche Leben. Für diese neu geordnete Gesellschaft war der verspielte Jugendstil zu romantisch und altmodisch. Leuchten wurden nicht mehr künstlerisch gestaltet, sondern konstruiert. Dem Art déco fehlt allerdings ein klares und fest umrissenes Stilmerkmal oder auch eine entsprechende Lebensanschauung. Das Lebensgefühl, das sich hier ausdrückte war einfach ein zeitgemäßer, aufgeschlossener Mensch zu sein und den Weg in die Moderne anzutreten. Da dieser Stil aufgrund seiner Sachlichkeit auch heute noch große Bewunderer hat, gibt es auch Fabrikanten, die diesen Bedarf befriedigen. Hersteller, wie eine Firma in Schweinfurt, die damals bereits Art Deco Lampen produzierten, existieren heute immer noch.

Keramik Leuchte modern und schön oder eher Antiquität?

Keramik-Leuchten können, gleichgültig ob antik oder modern, die Wohnung schmücken. Jedes hat seinen Reiz. Natürlich kommt es auf den eigenen Geschmack und Geldbeutel an. Alles was heute gefertigt wird, leitet sich aus früheren Epochen ab und hat Einfluss auf die Gestaltung genommen. Echte antike Keramik-Leuchten allerdings sind dann zu empfehlen, wenn Sie als an Geschichte interessierter leuchtende Augen bekommen und diese als Zeitzeugen zu Ihnen sprechen.

Keramik Leuchte wertvoll und schön

Antike Keramik-Leuchten können auch stabiler sein und dienen nicht nur der Verschönerung der Wohnung, sondern auch dem Vermögenserhalt. Als Sammlerstück ist eine solche Keramik Leuchte zusätzlich noch etwas Besonderes. Oftmals handgefertigt, vermitteln antike Leuchten schon von Hause aus einen gewissen Wert. Die Techniken zur Verzierung sind nicht zu übertreffen. Jedoch haben diese nichts mit der Massenproduktion von heute zu tun.

Moderne Keramik-Leuchten wiederum sind integrativer und passen in alle modern wie auch klassisch eingerichteten Haushalte. Preiswerte Produkte können, sobald Einrichtung nicht mehr gefällt oder zeitgemäß ist, schnell entsorgt werden. Allerdings kann aus dem Zusammenspiel zwischen Alt und Neu auch eine interessante Variante entstehen, wenn man antike Keramik-Leuchten mit modernen Wohnassessoires kombiniert.

Antike Keramik Leuchte oder nicht – die Optik sollte passen

Immer wenn Antik auf Moderne trifft, erlebt man wie zwei Welten aufeinander prallen, die sich gegenseitig anziehen und abstoßen können. Auf jeden Fall bewirkt eine Kombination von beiden immer Bewunderung und Anerkennung. Sollte das Geld für echte antike Leuchten nicht ausreichen, wird man auch bei schön gearbeiteten Repliken schnell fündig und schafft so in der Wohnung eine neue, gemütliche Atmosphäre.

Was ist typisch für antike Leuchten

Antike Leuchten zeichnen sich durch ihre Einzigartigkeit, ihre Exklusivität, ihre wertvollen Materialien und ihre hohe Wertigkeit der Verarbeitung aus. Jede Epoche hat natürlich meist ihre eignen typischen Merkmale wie die Renaissance ihre verspielten Formen, das Rokoko die Rocaille, der Klassizismus seine klaren Formen, das Biedermeier die Raute als Gestaltungselement, die Gründerzeit seine kantigen, eckigen Formen, der Jugendstil seine floralen Elemente und seine geschwungenen Linien (Tiffany), und das Art-Déco sowie der Bauhaus-Stil seine geometrische Sachlichkeit.

Antike Leuchten sind teils – leider – ökologisch inkorrekte Stromfresser

Schwierig ist es nur oftmals die echten antiken Stücke von den nachgemachten zu unterscheiden. Wobei nicht Repliken gemeint sind, die als solche auch gekennzeichnet werden. Es gibt bedauerlicherweise sehr viel auf „antik“ getrimmten Schrott. Der einzige wirksame Schutz dagegen ist es den Kauf in renommierten Fach- und Antiquitätengeschäften oder Auktionshäusern durchzuführen. Ein typisches Merkmal, dass alle echt antiken Leuchten gemein haben, ist die Tatsache, dass es sich immer um regelrechte Stromfresser, der ökologisch völlig inkorrekt: Die Umwelt deutlich stärker belastet, als dies dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Wer sich nicht so recht mit dem Gedanken anfreuden kann ein Stromverbrauch-Messgerät zwischen antik Leuchte und Steckdose zu installieren, der kann einfach einen genaueren Blick auf die Herstellungstechnik der Lampe werfen. Antike Leuchten weisen eine Fertigungsmethode auf, die keinem modernen Herstellungsverfahren gleicht. Das muss man nicht, kann man aber sehen.

Was macht eine antike Lampe zu einer Jugendstil Leuchte?

Erlebte der Jugendstil zwar bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Blütezeit und erfreute sich großer Beliebtheit, so finden sich doch noch heute historische Lampen aus jener Zeit in Gebrauch. Gegenstände des Jugendstils wie z.B. die typische Jugendstil Leuchte wurden meist nur in geringen Stückzahlen produziert, weshalb diese heutzutage häufig eine Aura der Exklusivität umgibt. Der Jugendstil hatte es sich zur programmatischen Aufgabe gemacht, einen völlig neuen Kunststil ohne Anlehnungen an bisher Gewesenes zu schaffen und eine enge Anbindung der Kunst an den Alltag, eine Verflechtung von Funktionalität und Ästhetik, herbeizuführen. Dabei orientierte man sich in erster Linie an den Formen der Natur, insbesondere des Tier- und Pflanzenreiches. Häufig ist zudem eine Nutzung aufgebrochener, asymmetrischer geometrischer Formen zu verzeichnen.

Charakteristik der Jugendstil Leuchte

Entsprechend erkennt man Jugendstil Leuchten an einem verspielt wirkenden, geschwungenen Design, mit vielen Verzierungen, bei denen es sich häufig um flächige Ornamente handelt. Nicht selten ist der Jugendstil Lampenschirm in Form einer Blüte gestaltet, ebenso sind andere Anlehnungen aus den Reichen von Flora und Fauna zu finden. Typisch ist die Verwendung edler und kostbarer Materialien wie Glas, Porzellan und Messing; aber auch vergoldete und silberne Elemente wurden von den Designer der Jugendstil Leuchte häufig genutzt. Auch wenn Kunststile häufig nicht in einer reinen Ausprägung zutage treten, sondern diese sich mit anderen Einflüssen vermischen – so finden sich häufige Verbindungen mit Elementen des Expressionismus -, sind die antiken Leuchten des Jugendstils meist problemlos und eindeutig ihrer Epoche zuzuordnen.