Was ist typisch für antike Leuchten

Antike Leuchten zeichnen sich durch ihre Einzigartigkeit, ihre Exklusivität, ihre wertvollen Materialien und ihre hohe Wertigkeit der Verarbeitung aus. Jede Epoche hat natürlich meist ihre eignen typischen Merkmale wie die Renaissance ihre verspielten Formen, das Rokoko die Rocaille, der Klassizismus seine klaren Formen, das Biedermeier die Raute als Gestaltungselement, die Gründerzeit seine kantigen, eckigen Formen, der Jugendstil seine floralen Elemente und seine geschwungenen Linien (Tiffany), und das Art-Déco sowie der Bauhaus-Stil seine geometrische Sachlichkeit.

Antike Leuchten sind teils – leider – ökologisch inkorrekte Stromfresser

Schwierig ist es nur oftmals die echten antiken Stücke von den nachgemachten zu unterscheiden. Wobei nicht Repliken gemeint sind, die als solche auch gekennzeichnet werden. Es gibt bedauerlicherweise sehr viel auf „antik“ getrimmten Schrott. Der einzige wirksame Schutz dagegen ist es den Kauf in renommierten Fach- und Antiquitätengeschäften oder Auktionshäusern durchzuführen. Ein typisches Merkmal, dass alle echt antiken Leuchten gemein haben, ist die Tatsache, dass es sich immer um regelrechte Stromfresser, der ökologisch völlig inkorrekt: Die Umwelt deutlich stärker belastet, als dies dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Wer sich nicht so recht mit dem Gedanken anfreuden kann ein Stromverbrauch-Messgerät zwischen antik Leuchte und Steckdose zu installieren, der kann einfach einen genaueren Blick auf die Herstellungstechnik der Lampe werfen. Antike Leuchten weisen eine Fertigungsmethode auf, die keinem modernen Herstellungsverfahren gleicht. Das muss man nicht, kann man aber sehen.